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Fragen & Antworten
Die häufigsten Fragen zum Thema Zahnarztphobie.
1. Kann jeder Zahnarzt Zahnarztphobiepatienten behandeln?
    Nein! Nicht jeder Zahnarzt ist Spezialist für Zahnarztphobiepatienten.
    Der Zahnarztphobiepatient stellt Anforderungen, die eine hoch qualifizierte Zahnheilkunde in Planung und Durchführung an den Zahnarzt stellen.
    Eine weitere zwingende Voraussetzung ist die organisatorische Einbindung in die Allgemeinanästhesie. Wichtig ist zusätzlich die perfekte Integration einer spezifischen Gesprächsführungstechnik und die Kenntnis der psycholo-gischen Mechanismen der Angst und der Phobie bei Zahnarztphobiepatienten.

    Jeder Zahnarzt, der ohne entsprechende Kenntnisse Zahnarztphobiepatienten behandelt muss sich vor Augen halten inwieweit ihn gegebenenfalls ein Organisationsverschulden nachgesagt werden kann, wenn er den Zahnarztphobiepatienten durch seine Behandlung weiter in die Sackgasse dieser Erkrankung führt.
2. Was ist Malokklusion?
    Offensichtlich sind es nicht nur negative Erlebnisse, die eine Zahnarztphobie verursachen, sondern vielleicht auch ein Problem namens Malokklusion. Jeder(!) Zahnarztphobiker aus der Münchner Spezialpraxis für Zahnarzt-phobiepatienten(Dr. Michael Leu | D-München-Grünwald, Ludwig Thoma Str.9 | 0049-(0)-89-64 95 79 35) hat eine Malokklusion.* Diese Erkrankung findet man sonst nur bei jedem zehnten Patienten. Die Malokklusion* ist ein Problem, mit dem sich nur wenige Zahnärzte beschäftigen. Die Beobachtung der hohen Malokklusionsquote führt zu einen hochinteressanten Denkansatz für eine ganz neue Sicht auf die Entstehungsweise und Therapie der Zahnarztphobie.

    *Malokklusion ist ein vereinfachender Begriff für komplizierte, funktionell bedingte Zahn-, Kiefergelenk- und Muskelerkrankungen. Damit soll verständ-lich werden, dass das System Zähne, Kiefer zueinander, Kiefergelenke u.s.w. nicht harmonisch miteinander funktionieren. Stark vereinfacht lässt sich die Malokklusion der Funktionseinheit Oberkiefer-Unterkiefer-Kiefergelenke mit der Funktionseinheit Türblatt-Türrahmen- Türscharniere vergleichen. Wenn die Türe nur mit Gewalt geschlossen werden kann hat dies zwangsläufig Schäden an den beteiligten Einheiten zur Folge.
3. Wie erkennt man eine Phobie?
    Wenn man das Online-Interview auf der Startseite macht und dabei 2-4 oder mehrmals ankreuzt. Die Grenze Angst zur Phobie liegt oft zwischen 2-4 Kreuzen bei den Angaben zu den persönlichen Reaktionsweisen.
4. Wieviele Zahnärzte gibt es, die eine akademische Ausbildung in Psychotherapie und Zahnmedizin haben?
    Zwei! Es gibt nach unseren Informationen nur zwei Zahnärzte in Deutschland, die zusätzlich eine akademische Ausbildung als Psychotherapeut gemacht haben. In der Universität lernt kein Zahnarzt den Umgang mit den Zahnarztphobiepatienten.
5. Was ist Qualität in der Medizin?
    Für Qualitätsmanagement gibt es in der Medizin viele Modelle- nicht so in der Zahnmedizin bezüglich der Behandlung von Zahnarztphobiepatienten.

    Hier ein Zitat aus der SZ:

    SZ: "Wie soll der Patient denn feststellen, ob sein Arzt diese Qualitätsstandards erfüllt?"

    Dr. Axel Munte - KVB-Chef:"Wir möchten erreichen, dass wirklich nur hoch-qualifizierte Spezialisten tätig werden. Grundvoraussetzung für die Zulassung als Endoskopiker sind mindestens 200 Untersuchungen pro Jahr......Der Patient sollte sofort ein auf Darmkrebs spezialisiertes Zentrum aufsuchen, auf keinen Fall ein kleines Kreiskrankenhaus. (Qualitätsstandards in der Medizin, SZ Nr. 69 / Seite 47)"
6. Wie viele Phobiepatienten gibt es z.B. in Köln?
    6% - 14 % von 1 Mio. Bewohnern, das sind sicher mehr als 50.000 Zahnarztphobiepatienten in Köln.