© Dr. med. dent. Michael Leu.
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Dr. med. dent. Michael Leu.
Werdegang Dr. med. dent. Michael Leu
 
Dr. Michael Leu wurde am 10. August 1944 in Starnberg geboren.
Nach dem Abitur studierte er Zahnmedizin an der LMU München und praktizierte danach als Zahnarzt.
In seiner langjährigen Arbeit als Zahnarzt in München kümmert sich Dr. Michael Leu in den 90er Jahren verstärkt um die Behandlung behinderter Patienten. Da eine normale Zahnsanierung dabei in den seltensten Fällen möglich war, behandelte er die meisten Patienten in Vollnarkose – was damals nicht ungefährlich war. Im Laufe der Zeit lernte er zahlreiche der besten Zahnärzte der Welt kennen. So entstand langsam das Interesse für Patienten mit extremen Problemen.
Da Dr. Leu in dieser Zeit sehr viele Super-Risiko-Patienten, das heißt vor allen Dingen schwerstbehinderte Patienten, behandelt hat, musste er ohne das Spritzen von Lokalanästhetika vorgehen. Dabei entdeckte er – eher zufällig - den Behandlungstrick, dass Patienten, denen keine Lokalanästhetika gespritzt werden, auch kaum Schmerzen und Schwellungen nach der Behandlung haben.
Im Jahre 1997 sprach ihn eine junge Frau an, ob er auch sie unter Vollnarkose behandeln könnte, da sie panische Angst vor der Zahnbehandlung habe. Diese junge Frau war eine Medizinstudentin, die ihre Doktorarbeit in der Angstambulanz der Psychiatrie an der LMU in München schrieb.
Ein paar Wochen nach der Behandlung in Vollnarkose erzählte sie Dr. Leu, dass ihre Angst so gut wie verschwunden war. Er selbst war damals nicht erstaunt, weil er das für ganz normal hielt. Da die Patientin von Berufs wegen mit Phobien zu tun hatte, war für sie das Ergebnis allerdings alles andere als normal. Erstaunt über diese Aussage wurde Dr. Leu selbst neugierig und nahm dieses Erlebnis als Anlass, sich genauer dem Problem der Zahnarztphobie und deren Behandlung zu widmen.
1997 rief Dr. Michael Leu die Deutsche Gesellschaft für Zahnbehandlungsphobie e.V. ins Leben und gründete die GentleDentalOffice® Group.
1998 bekam er ein Schreiben von der Weltgesundheitsorganisation. In einem Fragebogen ging es um die Frage, inwieweit schwere Operationen allgemein und kulturübergreifend die Lebensqualität der Patienten beeinflussen.
Diesen Fragebogen testete Dr. Leu an seinen Angstpatienten. Die Resonanz war erschütternd und beeindruckend zugleich. Es stellte sich heraus, dass die Angst vorm Zahnarzt so bedrückend war, dass zum Teil ein normales Leben nicht mehr möglich schien. Der Leidensdruck der Angstpatienten war so groß, dass Familienleben, Beruf, Freundeskreis, gesellschaftliche Aktivitäten und Sexualität darunter litten.
Diese Erkenntnisse gelangten über betroffene Patienten an die Medien: Hier ist endlich ein Zahnarzt, der versucht, uns zu verstehen. Hier ist ein Zahnarzt, der nicht mit erhobenem Zeigefinger von Zahnpflege spricht.
Denn immer wieder hatte Dr. Leu Patienten in seiner Praxis, die eine perfekte Zahnpflege vorweisen konnten, aber trotzdem kaputte Zähne und riesige Angst vor der Behandlung hatten. Der Verdacht lag nahe, dass die Ursache für dieses Problem woanders liegen muss.
Im Jahre 2000 gründete Dr. Leu eine Spezialpraxis zur Behandlung von Zahnarztphobiepatienten in München. Gemeinsam mit erfahrenen Anästhesisten entwickelte er die Drei – Termine – Therapie und die OLA-ITN®-Narkosetechnik. Diese Methoden erwiesen sich als Meilenstein bei der Behandlung von extremen Angstpatienten. Da die Ergebnisse so besonders eindrucksvoll sind,  haben wir einen Namensschutz für das Verfahren beantragt: 3TT-OLA-ITN®.
Mit dieser Operationsmethode sind Patienten mit extremer Zahnarztangst in kurzer Zeit effektiv und schonend behandelbar. Die hohe Qualifikation der Zahnärzte erlaubt es, an fast allen Patienten, auch jenen mit sehr hohem Behandlungsbedarf, eine schnelle und erfolgreiche Behandlung durchzuführen.
Angstpatienten aus ganz Bayern kamen in die Praxis, um sich in Vollnarkose behandeln zu lassen.
Durch die nebenberuflich erworbenen Kenntnisse aus der Grundlagenforschung und der umfangreichen Befundaufnahme bei seinen Patienten stellte Dr. Leu fest, dass fast alle der extremen Angstpatienten Probleme im Gebissbereich haben. Dies nennt man Malokklusion.
Malokklusion ist ein vereinfachender beschriebener Befund für komplizierte Sachverhalte im Zahn-, Mund-, Kiefergelenk- und Muskelbereich. Bei diesem Befund funktioniert das System Zähne, Muskeln, Kiefergelenke u.s.w. nicht harmonisch miteinander. Stark vereinfacht lässt sich die Malokklusion der Funktionseinheit Oberkiefer-Unterkiefer-Kiefergelenke mit der Funktionseinheit Türblatt-Türrahmen-Türscharniere vergleichen. Wenn die Türe nur mit Gewalt geschlossen werden kann hat dies zwangsläufig Schäden an den beteiligten Einheiten zur Folge.
Dr. Leu hat bei der Behandlung von Angstpatienten festgestellt, dass Zahnarztphobiepatienten offenbar sehr schnell phobiefrei werden und offenbar auch bleiben, wenn man sie in Narkose unter Beachtung der Malokklusion saniert. Dabei muss in einer Narkose tatsächlich alles saniert werden. Die Sanierung sollte also nicht auf mehrere Narkosen zeitlich verteilt werden.
So entwickelte Dr. Leu seinen 2. Behandlungstrick: Mit der Sanierung der Zähne beseitigt er zusätzlich den Fehlbiss und erzielt den Effekt, dass viele seiner Patienten auf Dauer phobiefrei bleiben.
Diese beiden Behandlungstricks – das Weglassen von Lokalanästhetika und die Korrektur des Fehlbisses – machen das Einzigartige und Besondere der Behandlungsmethode von Dr. Leu aus.
Anfang des Jahres 2002 erhielt Dr. Leu einen Brief der Angstpatientin Andrea Herold. Sie bat ihn um seine Hilfe, da sie keinen Ausweg mehr wusste. Gemeinsam besprachen sie die Möglichkeiten einer Behandlung. Sie erklärte sich bereit, ihre Ängste vor TV-Journalisten zu erläutern und ließ sich während der gesamten 3-Termine-Therapie begleiten. Erstmalig war es damit einem Kamerateam gelungen, eine Zahnarztphobiepatientin vor, während und nach der Behandlung zu begleiten und die Fakten und Emotionen zu dokumentieren.
Zum ersten Mal wird eine Patientin an einem neuen Standort behandelt - in Berlin.
Der "Fall Andrea Herold" ist immer wieder in den Medien präsent. Ob auf ZDF, RTL, SAT1, Pro 7, NTV oder MDR – das Thema Zahnarztangst wird endlich angesprochen – ist kein Tabuthema mehr. Tausende von Patienten melden sich daraufhin in der Praxis. Bisher glaubten all diese Patienten, sie wären allein mit ihrem Problem.
Um Patienten in ganz Deutschland eine Behandlung mit der Drei-Termine-Therapie zu ermöglichen, sucht Dr. Leu nach neuen Wegen.
Zahnärzte in Düsseldorf, Köln, Berlin und Hamburg bieten ihm ihre Kooperationsbereitschaft an. In den Praxen der Kooperationspartner können von nun an durch die Zahnärzte der GentleDentalOffice® Group viel mehr Angstpatienten behandelt werden. Dabei werden die Praxisräume der ansässigen Zahnärzte genutzt. Dr. Leu betreut jedoch alle Phobiepatienten beim ersten Termin selbst.
Im Jahre 2004 kommt ein neuer Standort in Deutschland dazu: Frankfurt am Main.
Erste interessierte Patienten aus Großbritannien und Österreich wenden sich an die GentleDentalOffice® Group.
Erstmalig beraten die Mitarbeiter von Dr. Leu Patienten außerhalb von Deutschland über die Möglichkeiten der Behandlung. Von nun an bietet die GentleDentalOffice® Group Wien und London als Standorte an.
Die Homepage www.zahnarztangst.de wird ins Englische, Französische, Italienische und Spanische übersetzt.
Da die Homepage nun Patienten aus ganz Europa informiert, erreichen Dr. Leu nun täglich Anfragen aus dem europäischen Ausland.
Daraufhin werden neue Standorte in Basel, Barcelona, Rom und Mailand eröffnet.
Im Jahre 2006 steigt das Interesse an der 3 Termine Therapie OLA-ITN® rasant an.
Neue Standorte in Salzburg, Zürich, Genf, Paris, Madrid, Parma, Florenz, Manchester, Blackburn und Birmingham werden eingerichtet.
Die Homepage wird ins Niederländische, Türkische und Slowenische übersetzt.
 
Pro Monat werden mehr als 100 000 Besucher auf der Internetseite registriert!
Um den vielen Patienten aus dem Ausland gerecht zu werden, werden im Jahre 2007 erstmalig Fremdsprachenkorrespondenten eingestellt. Sie kümmern sich ausschließlich um die Beratung der ausländischen Patienten.
In Deutschland kommt der Standort Oberhausen hinzu.
MitarbeiterInnen in den Büros Berlin, Leipzig und München kümmern sich um die europaweite Terminierung und Beratung der Angstpatienten.
Im Jahre 2008 erreichen die Mitarbeiter der GentleDentalOffice® Group täglich 80 bis 100 Anfragen aus ganz Europa.
Beeindruckende Fernsehberichte über die Arbeit der GentleDentalOffice® Group bei CNN in Amerika, TeleM1 in der Schweiz oder auf dem europaweit zu empfangenden Fernsehsender ARTE dokumentieren das Besondere und Einzigartige der von Dr. Leu entwickelten Behandlungsmethode.